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Schatten

Partnerstadt

Saint-Aignan-sur-Cher

Mit Saint-Aignan-sur-Cher verbindet Tettnang seit den Jahren 1990/91 eine lebendige Partnerschaft, die von vielen Vereinen und Institutionen getragen wird. Ein Ausschuss aus Mitgliedern der Verwaltung und interessierten Bürgern koordiniert die Austauschprogramme.


Für Schüler und Jugendliche wird ein Fahrtkostenzuschuss von 60% gewährt.


Ansprechpartner

Claudia Schubert
Claudia.Schubert@tettnang.de

Tel.: 07542 510-300


Hans-Dieter Walter

hdwalter@gmx.net

Tel.: 07542 55616

 

Die Städtepartnerschaft jetzt auch auf Facebook.


Saint-Aignan, eine mittelalterliche Stadt

Saint-Aignan entstand etwa im Jahr 1000 um sein erstes Schloss herum, welches im 9. Jahrhundert erbaut wurde. Diese reizvolle, an einen Hang gebaute und am lieblichen Ufer des Cher gelegene Stadt liegt am Treffpunkt der drei Provinzen Touraine, Orléanais und Berry.

Die Stadt hat sich über zehn Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt und dabei bis heute ihren mittelalterlichen Flair, die malerischen Häuser und ihre alten Denkmäler bewahrt. Sehr reizvoll ist der Fluss Cher, einer der längsten Seitenflüsse der Loire, der an der Stadt entlang fließt und mit seinem Schwemmsand die "Ile-Plage" (Strandinsel) an der nordöstlichen Seite der Stadt geschaffen hat.



Sehenswürdigkeiten

Die Stiftskirche von Saint-Aignan wurde schon immer als eine der schönsten romanischen Kirchen von Frankreich und als die schönste im Chertal nach der Kathedrale von Bourges betrachtet. Der Besucher, der über die Brücken die Stadt erreicht, kann aus der Ferne den Turm mitten im Querschiff bewundern, dessen gewaltiger Körper von Fenstern mit feinen Säulchen durchbrochen ist. Die Stiftskirche wurde auf einer Stelle gebaut, auf der zuvor eine bescheidene Kapelle stand, die dem Heiligen Johannes gewidmet war.

Der Bau der unterirdische Kirche, welche der Stiftskirche als Fundament dient, wurde im XI. Jahrhundert angefangen. Die Apsis, das Querschiff, das Sanktuar und der Kirchturm ebenfalls, im echten römischen Stil. Der Bau dauerte bis zum Ende des XII. Jahrhunderts. Das Hauptschiff ist 16,4 Meter hoch unter dem Gewölbe, welches auf acht Säulen mit Kapitellen ruht, die zum größten Teil restauriert wurden. Etwa 250 Kapitelle zeigen Szenen aus dem alten und dem neuen Testament und sind mit Laub, Voluten und Flechtwerk verziert.

Die Kapelle unserer Heiligen Jungfrau der Wunder wurde im XV. Jahrhundert angebaut. Sie ist ganz mit Malereien verziert, die von den vier Evangelisten erzählen. Zur Zeit der Revolution, als Saint-Aignan Caris-mont? hieß, wurde die Stiftskirche versteigert. 1800 wurde sie wieder der Kirche zurückgegeben und 1845 zum historischen Gebäude erklärt. 1870 wurde ein Glockenturm gebaut, wodurch sich der Portalturm erhöhte.

Die Krypta mit ihren prächtigen Wandmalereien gilt als Meisterwerk der Architektur. Die älteste, ein thronender Christus (Ende des XII. Jahrhunderts) weist byzantinischen Einfluss auf. In der mittleren Kapelle sieht man Malereien aus dem XII. und XIII. Jahrhundert: Die Auferstehung des Lazarus mit dem Buch und dem Adler des Heiligen Sankt Johannes. Draußen an der Nordseite befindet sich die liegende Jeanne de Perellos, aus der Kirche vertrieben, weil sie Ludwig II., Grafen von Saint-Aignan verführt hatte. Die Besichtigung wird in sieben Sprachen kommentiert.


Am Renaissanceschloss Saint-Aignans, welches das Chertal dominiert, lassen sich verschiedene Phasen der Errichtung erkennen:


  • Der Turm Hagard ist ein Überbleibsel des ersten Baus, einer Festung aus dem IX. Jahrhundert.
  • Das Renaissanceschloss mit Pilgermuschelornamenten und dem Salamander des Königs Franz L. verziert, der Wohnsitz der Herzöge von Beauvilliers.
  • Zuletzt der achteckige Turm, 1830 vom Prinzen von Chalais erbaut, dem Ehemann der Elodie de Beauvilliers. Der Turm steht neben den Stallungen.

Das Schloss ist im Besitz der Familie von La Roche Aymon und kann nicht besichtigt werden. Nur die Terrasse ist zugänglich über die Prachttreppe, die mit 144 Stufen von der Kirche aus hinaufführt.



Ausflugsziele in der näheren Umgebung

In der nahen Umgebung Saint-Aignans können die herrlichen Schlösser der Loire und des Cher besichtigt werden.


Ein Beispiel dafür ist das Schloss Chenonceau, welches den Beinamen "Schloss der Frauen trägt". Nicht nur weil die großen Damen des Königreichs hier residierten, sondern auch weil es ganz einfach verführerisch schön ist. Die Harmonie zwischen dem Cher, über den eine Brücke mit einer aufgebauten zweigeschössigen Galerie führt, dem Schloss und dem satten Grün der Umgebung ist eine wahre Augenweide.


Ebenso beeindruckend ist das Renaissanceschloss Chambord, das größte aller Schlösser an der Loire mit seinem weitläufigen Park, in dem sich Hirsche, Rehe und Schwarzwild frei bewegen oder das Schloss Villandry mit seiner beeindruckenden Architektur und seinen traumhaft schönen Gartenanlagen, um nur Beispiele der Schlösserlandschaft in dieser Region zu nennen.

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Adressen

Office de Tourisme

de Saint-Aignan

26 place Wilson B.P. 41

41110 Saint-Aignan-sur-Cher


Tel.: + 33-2-54-75-22-85

Fax. + 33-2-54-75-50-26

E-Mail

Internetseite von St. Aignan


Hotels:

Le Grand Hotel

Tel.: + 33-2-54-75-18-04


Le Clos du Cher

Tel.: + 33-2-54-75-00-03


Pensionen:

"Le Sousmont"
Marie-France Caillaud
Tel.: 0033 666874013
marie-france.caillaud@orange.fr
www.lesousmont.fr

Französischkurs

Es geht darum, fit zu sein für die Besuche in unserer Partnerstadt St. Aignan.

Das Ganze soll mit Spaß verbunden sein.


Nähere Infos und Anmeldung bei

Frau Hänle:

Tel. 07542 54963.




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