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Schatten

Heilpädagogischer Fachdienst

Seit dem 1. Oktober 2007 gibt es für die kommunalen Kindergärten den Heilpädagogischen Fachdienst der Stadt Tettnang in Person von Heilpädagogin Cora Bures. Mittlerweile ist Frau Bures noch für den Kindergarten Kau zuständig. 

Inzwischen sind in den kommunalen Kindergärten, dem evangelischen Kindergarten, dem Natur- und Bewegungskindergarten und im VAUDE-Kinderhaus insgesamt 6 Heilpädagoginnen tätig. Der Fachdienst wird von Cora Bures geleitet.

Auch in den katholischen Kindergärten sind Heilpädagoginnen beschäftigt.


Aufgabe des Heilpädagogischen Fachdienstes ist es u.a. Heilpädagogische Diagnostik und bei Bedarf Heilpädagogische Entwicklungsförderung im Kindergarten anzubieten, sowie die Eltern und Erzieherinnen bei heilpädagogischem Bedarf des Kindes zu beraten.


Was heißt Heilpädagogik?


Heilpädagogik orientiert sich am einzelnen Kind, an seinen besonderen Bedürfnissen.
Es gibt Lebensphasen, Entwicklungsphasen, Situationen, die vom Kind viel verlangen und es den Aufgaben, die sich ergeben, nicht gerecht werden kann. Hier setzt Heilpädagogik an. Dem Kind sollen Impulse und Rahmenbedingungen gegeben werden, die ihm helfen die nötigen Schritte zu gehen, sich in seiner Weise weiter zu entwickeln.


Unter dem Leitbild „Mit dem Kind sein – Verstehen – Begleiten - Stärken“ wurde vom Heilpädagogischen Fachdienst eine Konzeption für die Arbeit in den kommunalen Kindergärten der Stadt Tettnang entwickelt.


Der Bedarf nach Unterstützung wird über die Erzieherinnen angemeldet, Eltern wünschen die Mitarbeit der Heilpädagogin. Die Heilpädagogin sucht das Gespräch mit den Eltern und nach der Einverständniserklärung erfolgt die Diagnostik. Das Kind wird im Freispiel und bei gezielten Angeboten beobachtet. Zur diagnostischen Verhaltensbeobachtung wird Spiel-, Förder- und Testmaterial benutzt. Danach finden Gespräche mit Eltern, Erzieherinnen und Heilpädagogin statt zur Planung der nächsten Schritte. Anschließend wird ein Heilpädagogischer Förderplan erstellt oder das Kind - je nach Bedarf - beispielsweise an Kinderarzt, Fachärzte, Frühförderstelle, Sonderpädagogische oder Psychologische Beratungsstellen weiter verwiesen. Einzeln und in Kleingruppen wird die Heilpädagogische Förderung mit den Kindern durchgeführt.
Wichtig für die heilpädagogische Arbeit sind insbesondere Kooperationen mit Erzieherinnen, Eltern und Integrationshilfen, aber auch mit Grundschulen, Beratungsstellen, Ärzten und Therapeuten.
Zum weiteren gehören Beratungsstunden für die Eltern (und eine Psychomotorikgruppe) zum Angebot des Heilpädagogischen Fachdienstes.


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Kontaktdaten

Die Heilpädagoginnen (von links: Kordana Schröder, Carolin Wiehler, Elvira Sohler, Gaby Strahl-Schäfer, Cora Bures und Claudia Schneider) erreichen sie über die jeweiligen Kindergärten.



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